|

25. Tagung des Wissenschaftlichen Beirats der ASBH in Fulda

Am 14. und 15. November fand die diesjährige Tagung des wissenschaftlichen Beirats der Arbeitsgemeinschaft Spina bifida und Hydrocephalus statt. Wie gewohnt in Fulda, aber dieses Mal nicht im Bonifatiushaus, sondern in den Räumlichkeiten der Stiftung „antonius: gemeinsam Mensch“, nur 800 Meter Fußweg vom angestammten Veranstaltungsort entfernt.

Die dortige Festscheune, ein hoher, heller und freundlicher Raum, bot zwar weniger Platz als der große Saal des Bonifatuishauses, ließ jedoch in Puncto Veranstaltungstechnik keine Wünsche offen und bestach mit seinem direkten Weg in den großzügigen Innenhof der Anlage – und somit direktem Zugang zu frischer Luft in den Pausen, was von den Teilnehmenden auch gerne genutzt wurde.

Wie gewohnt gab es mehrere Themenschwerpunkte: den Block „Schwangerschaft und Familienplanung“, eine Gegenüberstellung der drei in Deutschland praktizierten vorgeburtlichen Operationsmethoden bei Spina bifida, das Thema „Hydrocephalus“ – mit der Vorstellung der neuen Leitlinie zur Behandlung bei Kindern, „Physiotherapie und Hilfsmittelversorgung“, sowie den Block „Aspekte der psychosozialen Entwicklung“.

Im Anschluss an die spannenden und informativen Vorträge gab es wie immer Raum für Fragen und Diskussionen. Besonders positiv war die offene und sachliche Atmosphäre dieses Austauschs.

Eine Hilfsmittelausstellung rundete das Angebot der Tagung ab. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die Organisatorinnen und Organisatoren der Veranstaltung, die dafür gesorgt haben, dass für die Teilnehmenden alles reibungslos ablaufen konnte.

Informationen zu den einzelnen Vorträgen wird es wie gewohnt wieder hier im Blog geben, also schaut in den nächsten Wochen auf jeden Fall wieder vorbei!

Ähnliche Beiträge

  • ASBH Fachtagung 2023 (Teil 1: Spina bifida occulta)

    Ich durfte in diesem Jahr zum zweiten Mal an der Wissenschaftlichen Tagung der ASBH in Fulda teilnehmen und möchte hier über meine persönlichen Eindrücke und „highlights“ berichten – und zwar aus meiner Perspektive als Mutter eines Kindes mit Spina bifida und Hydrocephalus und ohne medizinische Kenntnisse, die über das Expertenwissen hinausgehen, das man sich zwangsläufig…

  • Hydrocephalus Awareness

    Am 20. Seoptember ist Welt-Hydrocephalus-Tag, aber die World Hydrocephalus Association (https://www.hydroassoc.org/ham2025/) widmet den ganzen Monat September dieser versteckten und wenig beachteten Beeinträchtigung. Die Autoren der Seite laden ein, mehr über das Thema Hydrocephalus zu erfahren und darüber, was es wirklich bedeutet, mit Hydrocephalus zu leben. Die Erfahrungen können für jeden anders sein, und mit der…

  • |

    Sexualität und Fertilität bei Spina bifida

    Dr. Stein, Leiter des Zentrums für Kinder-, Jugend- und rekonstruktive Urologie am Universitätsklinikum Mannheim, trug im Rahmen der wissenschaftlichen Tagung der ASBH-Stiftung 2025 in Fulda zum Thema Sexualität und Fertilitat bei Spina bifida vor.

    Menschen mit Spina bifida erreichen aufgrund der sehr viel besseren medizinischen Versorgung der letzten Jahrzehnte das Erwachsenenalter. Das Thema Sexualität und Kinderwunsch findet jedoch im Rahmen ihrer medizinischen Betreuung noch immer wenig Beachtung.

  • |

    Urotherapie

    Die Urotherapie – so kann man es auf der Internetseite des Vereins „D-A-CH Vereinigung der Urotherapie e.V.“ lesen – umfasst die Diagnostik, Behandlung und Betreuung von Menschen mit funktionellen, organisch bedingten und neurogenen Blasen- und Darmentleerungsstörungen.

    Beim Fachkongress der ASBH 2024 in Weimar berichtet der Urotherapeut und Mitglied des Gründungsvorstandes von D-A-CH e.V. von seiner Arbeit.

  • | |

    Transition – Transfer

    Der Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter ist für junge Menschen mit Spina bifida eine herausfordernde Zeit. Dieser Prozess der Transition fällt zudem zeitlich mit einem Übergang von der Kinder- und Jugendmedizin zur Erwachsenenmedizin zusammen. Damit, was dies für die jungen Menschen und ihre Familien bedeutet und welche Möglichkeiten es gibt, in dieser Phase zu helfen, beschäftigt sich Alexanda Wattinger, Advanced practice nurse, Pflegeexpertin am Kinderspital Zürich und Koordinatorin des dortigen SPZ. Bereits bei der Fachtagung in Fulda 2023 hat sie zu diesem Thema vorgetragen, ihre Masterarbeit ist seit einigen Monaten veröffentlicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert